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Am Rande war der Beginn des Schrecklichen. |
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Oranienburg-Sachsenhausen, |
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Ich war dieser Tage am Rande der Gedenkstätte, ungefähr einen Kilometer Luftlinie entfernt mit meinem Lkw gestanden um meine Pause zu machen.Neben dem Parkstreifen auf dem ich stand befanden sich Eisenbahnschienen, es waren die Eisenbahnschienen auf denen mehr als 220 000 Menschen im Laufe des Bestehens des KZ hier her transportiert worden sind.An diesen Ort verirrt sich kaum jemand der Besucher die aus aller Welt anreisen um die Vergangenheit zu spüren, um das Leid der Menschen die hier eingesperrt waren zu verstehen, um nicht zu vergessen und um zu lernen, das es so etwas nie wieder geben darf. Da waren sie nun, die Eisenbahnschienen, ich sass in meinem Lkw und schaute auf sie und habe mir überlegt welche Gefühle die Menschen hatten, die hier angekommen sind. Wussten sie was sie erwartete, oder vielleicht nicht? Ich wurde erfasst von einem hin-und herschwanken meiner Gedanken.
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Das ich fühle was Pflanzen denken ist mir in meinem ganzen Leben noch nie passiert, aber hier am Rande war der Beginn des Schrecklichen und ich konnte fühlen und verstehen was ich zuvor noch nie gefühlt und verstanden hatte - ich war aufgewühlt. Meine Vorstellungskraft beim Anblick der Schienen und der Pflanzen, welche mit mir zu Reden schienen, reichte nicht aus um mir das hier geschehene nachvollziehen zu können. Je länger ich hier stehe und auf diesen Ort der Verdammnis und der Trauer sehe, desto mehr bilde ich mir ein die Schreie der vielen Hunderttausenden Frauen, Kinder, Männer und der SS-Unmenschen zu hören. Ich muss hier weg- die Stimmung erdrückt mich………………… |
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